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Aktueller Sicherheitshinweis zum beA

Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) empfiehlt mit ihrer Pressemitteilung vom 26.01.2018 die umgehende Deaktivierung der lokalen beA-Softwarekomponente (Client Security).

Anlass für diese Warnung waren neue Erkenntnisse der BRAK auf dem von ihr am selben Tag durchgeführten "beAthon" in Berlin. Zu dieser Veranstaltung waren u.a. externe Experten geladen. Besprochen wurden die Sicherheitsanforderungen für eine kommende neue Lösung für die Inbetriebnahme des beA. Die Ergebnisse sollen als Feedback-Katalog den externen Prüfer einer neuen Lösung dienen.

 

Zur Überraschung des Veranstalters zog der Hauptdienstleister ATOS (technischer Entwickler des beA) seine Teilnahme kurzfristig zurück und soll sogar ein Subunternehmen ebenfalls angewiesen haben, sich an der Veranstaltung nicht zu beteiligen.

Jetzt die lokale beA-Software deaktivieren

Wie die BRAK empfiehlt, sollte die Software nicht mehr aktiv laufen. Standardmäßig trägt diese sich in das Autostart-Verzeichnis des Betriebssystems ein und ist damit nach jedem Systemstart im Hintergrund aktiv. Daher sollten alle Anwender diese aus dem Autostart entfernen. Wer auf Nummer sicher gehen will, deinstalliert den beA-Client Security  vollständig vom System. Das bei der Erstinstallation aktivierte beA-Postfach ist von der Maßnahme nicht betroffen, da die lokale Software-Komponente lediglich für den Zugang zu diesem benötigt wird. Eine mögliche neue Version der Software wurde auf dem "beAthon" von den Teilnehmern bereits besprochen.

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Bildnachweis:
beA-Logo copyright Bundesrechtsanwaltskammer (modifiziert).